Von der beeindruckenden Vielfalt des Schwarztees

4 11 2015

Leicht, mild, blumig und vollmundig der Darjeeling. Mittelkräftig, zitrusartig und metallisch der Ceylon. Kräftig, würzig und malzig der Assam. Schon allein die Schwarztees aus den weltberühmten Anbaugebieten in Indien und Sri Lanka legen eine beeindruckende Vielfalt an den Tag.

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Nimmt man dann noch Schwarztees aus China, Nepal, Japan und Neuseeland mit dazu, taucht man ein in eine faszinierende Welt der Farben, Aromen und Geschmäcker. Das wurde beim Schwarztee-Seminar im Frankfurter Teehaus Ronnefeldt unter Leitung von Bernhard-Maria Lotz und Sandra Nikolei deutlich.

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Zunächst nahm Lotz, Leiter der Tea Academy, mit auf eine Reise nach Darjeeling an den Hängen des Himalaya. Anschaulich erklärte er den Werdegang der Teepflanze vom Steckling bis zum erntefertigen Busch sowie die Verarbeitung der Teeblätter vom Strauch bis zum exportbereiten Tee. Beeindruckende Bilder von grünen, hügeligen Plantagen und schneebedeckten Achttausendern sorgten für zusätzlichen Genuss.

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Weiter ging die Reise ins kühle Hochland von Sri Lanka, in dem der Schotte James Taylor 1867 den Anbau des Ceylon-Tees begründete. Der eisenhaltige Boden bringt Teesorten von rötlicher Farbe hervor, die man auch gut mit Milch oder Sahne genießen kann. Am Beispiel des Ceylon-Tees stellte Lotz die maschinelle CTC-Methode der orthodoxen Herstellungsweise gegenüber und erklärte, warum nur Letztere Tees höchster Qualität hervorbringt.

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Gibt es einen idealen Tee für Kaffeetrinker, so ist es der Assam aus dem gleichnamigen, größten zusammenhängenden Anbaugebiet der Welt im Nordosten Indiens. Das fruchtbare tropische Klima und die eher niedrige Lage lassen dort besonders ergiebige Teepflanzen mit großen Blättern wachsen.

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Die atemberaubende Sortenvielfalt beim Schwarztee wurde bei drei von Senior Tea Tasterin Sandra Nikolei geleiteten Verkostungen deutlich. Vom frisch-blumigen Darjeeling Badamtam Bio der Frühjahrsernte über den hocharomatischen zartherben Ceylon Nuwara Eliya und den sehr kräftigen Assam Bari bis zu köstlichen Raritäten aus China, Japan und Neuseeland blieben keine Wünsche offen.

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